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Freiwilligen Feuerwehr Oberweier



aktuelle Berichte
27. August 2022Infolge eines Blitzeinschlages geriet in der Nacht zum Samstag kurz nach Mitternacht in der Höhenfeldstraße in Weingarten ein Lager- und Werkstatthallenkomplex in Brand. Zeugen hatten dies wohl beobachtet und gegen 0.15 Uhr der Rettungsleitstelle gemeldet. Menschen kamen bislang offenbar nicht zu Schaden. Die unterteilten Hallen eines ehemaligen holzverarbeitenden Betriebes werden als Kfz-Werkstatt, auch als sogenannte Schrauberwerkstätten, Lackiererei und Lager genutzt. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand teils eine Lagerhalle bereits in Vollbrand. Das Feuer wurde zusätzlich angefacht, als es anscheinend auf einen als Lackiererei genutzten Teil übergriff, in dem vermutlich auch Lacke gelagert waren. In der Lagerhalle kam es auch zu Explosionen von Gasflaschen. Durch den Brand wurden darüber hinaus mehrere Lagerhallenkomplexe beziehungsweise -parzellen in Mitleidenschaft gezogen. Die Löscharbeiten dauern zur Stunde noch an und müssen auch im Laufe des Samstags noch fortgesetzt werden. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden, könnte aber in die Millionen gehen. Mehrere an das Brandobjekt angrenzende und gefährdete Wohnanwesen mussten evakuiert werden. Deren Bewohner kamen teils bei Bekannten und Verwandten unter oder konnten von der Gemeinde im Feuerwehrgerätehaus vorläufig untergebracht werden. Teils gab es Probleme mit Eigentümern von Wohnmobilen und Wohnwagen, die ihre Fahrzeuge in Sicherheit bringen wollten. Auch Schaulustige wurden zum Problem und störten die Einsatzmaßnahmen. Gegen zwei von ihnen mussten Platzverweise erteilt werden. Von den Feuerwehren aus Blankenloch, Bruchsal, Bretten, Eggenstein, Linkenheim-Hochstetten, Ettlingen, Walzbachtal, Waldbronn und Karlsbad waren insgesamt bis zu 300 Wehrleute im Einsatz. Die Rettungsdienste haben rund 50 Kräfte vor Ort und die Polizei ist mit rund 20 Beamtinnen und Beamten präsent. Darüber hinaus soll noch das THW hinzugezogen werden. Quelle: Presseportal Bild: SWR [...]
25. August 2022Beim Brand eines Gewerbegebäudes im Ettlinger Industriegebiet West ist heute ein großen Schaden am Gebäude und an gelagerten Baustoffen entstanden. Mehrere Feuerwehren sind seit Stunden im Einsatz, um den Brand zu löschen. Verletzt hat sich bei dem Großfeuer niemand. Die Freiwillige Feuerwehr Ettlingen wurde am Donnerstagvormittag kurz nach 9 Uhr zu einem Brand im Industriegebiet West alarmiert. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Feuerwehr wurde der Brand eines Papiercontainer an der Gebäudewand zu einem Industriegebäude gemeldet. “Als wir an dem Objekt eintrafen, standen entlang des ganzen Gebäudes dort gelagerte Dämmmaterialien im Brand”, berichtet der Fahrzeugführer des ersten Löschfahrzeuges. Die Feuerwehr hat sofort mit der Brandbekämpfung begonnen und weitere Löschfahrzeuge nachgefordert. “Wir konnten den Brand in der Erstphase nur von außen und mit dem Wenderohr der Drehleiter löschen”, berichtet der Ettlinger Feuerwehrkommandant Martin Knaus. Unter seiner Einsatzleitung kamen in der Erstphase insgesamt 105 Feuerwehrangehörige mit 25 Fahrzeugen zum Einsatz. Zur Unterstützung der Ettlinger Feuerwehr kamen Fahrzeuge und Feuerwehrangehörige aus Malsch, Waldbronn, Rheinstetten und der Stadt Karlsruhe zum Einsatz. “Die Feuerwehr Karlsruhe hat uns angeboten, dass die 16 Einsatzkräfte des Ausbildungszuges mit zwei Löschfahrzeugen zur Unterstützung eingesetzt werden können”, erläutert Knaus zur Unterstützung durch die Berufsfeuerwehr der Nachbarstadt. “Da sich das Feuer über Türen und Fenster sehr rasch auch ins Innere des Gebäudes ausgebreitet hat, mussten mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Feuerwehrangehörige eingesetzt werden”, teilt Knaus zu den aufwändigen Löscharbeiten mit. Hier waren Parketthölzer gelagert. Das Gebäude wird als Lager für den gewerblichen Baustoffhandel genutzt. Der Geschäftsführer der Betreiberfirma schätze den Gesamtschaden am Gebäude auf eine Million und den Schaden an den gelagerten Baustoffen auf mehrere Hunderttausend Euro. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über Rundfunk und über die Warnapp NINA informiert und gebeten Fenster und Türen zu schließen und Klima- und Lüftungsanlagen abzustellen. Der Wind verbreitete den Rauch über das Industriegebiet West hinweg bis nach Rheinstetten. Der Rettungsdienst war unter der Leitung von Dirk Preininger vom DRK mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und der Bereitschaft Ettlingen mit zehn Einsatzkräften vor Ort. Vom Polizeirevier Ettlingen sperrten 20 Beamtinnen und Beamte die Einsatzstelle ab. Zur Brandursache konnten von der Polizei noch keine Erkenntnisse ermittelt werden. Derzeit ist noch nicht bekannt, wie das Feuer entstanden ist. Der Ettlinger Oberbürgermeister Johannes Arnold war ebenso wie Kreisbrandmeister Jürgen Bordt persönlich an der Einsatzstelle. “Wegen der Belastungen durch die Hitze und das Tragen der Atemschutzgeräte mussten wir unseren Einsatzkräften immer wieder Ruhephasen gönnen oder diese austauschen und ergänzen”, berichtet Einsatzleiter Knaus zu den langwierigen Nachlöscharbeiten in dem Gebäude und an den gelagerten Dämmstoffen. Hierzu wurde eine größere Zahl von weiteren Feuerwehrangehörige aus Ettlingen, der Nachbarorte und insbesondere auch aus der Stadt Karlsruhe alarmiert. “Wir haben größere Geräte wie Bagger und Radlader eingesetzt, um brennende Trennwände zu demontieren und das Brandgut mit Containers abfahren zu können”, berichtet Knaus über die aufwändigen Arbeiten für die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr wird noch weitere Stunden im Einsatz sein. Quelle: Presseportal Bild: Freiwillige Feuerwehr Ettlingen Abt. Stadt [...]
5. August 2022Eine Fläche von ca. 16 ha Weide- und Ackerland verbrannten am Mittwochnachmittag beim Reiterhof Speck im Ettlinger Stadtteil Bruchhausen. Bei den Löscharbeiten haben sich sechs Feuerwehrangehörige leicht verletzt. Die Brandursache konnte noch nicht ermittelt werden. Gegen 15:35 Uhr wurde über die Integrierte Leitstelle Karlsruhe die Freiwillige Feuerwehr Ettlingen zu einem Flächenbrand beim Reiterhof in Bruchhausen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt bekamen die Einsatzkräfte einen ungewöhnlichen Hinweis aus der Leitstelle auf dem Gelände Karlsruher Hauptfeuerwache: “Wir können von hier aus eine starke Rauchentwicklung sehen und das könnte ihre Einsatzstelle sein”, informierte der Disponent in der Leitstelle die ersten Kräfte bereits auf der Anfahrt über das mögliche große Ausmaß. “Als wir an der genannten Einsatzstelle angekommen sind, brannte es auf einer Fläche von ca. 200m Länge und 20 m Breite am Waldrand”, berichtete die Besatzung des ersten Löschfahrzeuges. Durch den starken Wind und begünstigt durch die extreme Trockenheit entwickelte sich das Feuer sehr schnell und breitete sich aus. Die Feuerwehr forderte weitere Kräfte auch aus den umliegenden Städten und Gemeinden nach. Unter der Leitung des Stellvertretenden Feuerwehrkommandanten der Stadt Ettlingen Alexander Johmann-Vonier waren insgesamt 140 Feuerwehrangehörige mit mehreren Tanklöschfahrzeugen, Löschfahrzeugen und Sonderfahrzeugen im Einsatz. So kamen vom der Berufsfeuerwehr Karlsruhe ein Löschbehälter mit 9.000l Fassungsvermögen und von der Feuerwehr Malsch ein Tanklöschfahrzeug mit besonderer Ausrüstung für Vegetationsbrände zum Einsatz. Neben der Einheiten der Feuerwehr waren auch zwei Rettungswagen, die Sanitätsbereitschaft Ettlingen und die Drohnenstaffel des ASB-Durlach im Einsatz. Unter der Leitung von Scott Gilmore von ProMedic als organisatorischen Leiter Rettungsdienst waren insgesamt 15 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes an der Einsatzstelle. Sechs Feuerwehrangehörige haben sich leicht verletzt, als sich der Wind plötzlich drehte und sie mit ihrem Löschfahrzeug im Rauch standen. Sie wurde im weiteren Verlauf des Einsatzes als leicht Verletzte vom Rettungsdienst untersucht und versorgt. Die Bundesstraße 3 musste von der Polizei zwischen Ettlingen und Bruchhausen während der Löscharbeiten vollständig gesperrt werden. Die starke Rauchentwicklung an der B 3 erschwerte teilweise auch das Anfahren der Einsatzkräfte. “Das Feuer hat die Böschung und den Bewuchs an der Bundesstraße auf mehrere hundert Meter erreicht und in dem hier auch gelagerten Baum- und Grünschnitt wurde das Feuer sehr stark gefördert”, berichtet Sebastian Waidmann. Er wurde als Fachberater für Vegetationsbrände zur Unterstützung an die Einsatzstelle nachgefordert. Der Forstmann bestätigte, dass die Feuerwehr durch ihr umfassendes Eingreifen ein Übergreifen des Feuers auf den nahen Wald verhindert hat. “Die Landwirte haben darüber hinaus entlang des Waldes einen Streifen von 6 m Breite aus der Bewirtschaftung genommen und so präventiv etwas für den Schutz des Waldes bei Flächenbränden getan”, berichtet Waidmann weiter. Hier haben dann die Landwirte auch mit Pflügen und Grubbern den Boden bearbeitet und die Feuerwehr unterstützt. Die Landwirte haben auch große Wasserfässer eingesetzt und die Feuerwehr mit Löschwasser versorgt. Die Kollegen aus Ettlingen wurden von Feuerwehreinheiten aus Malsch, Durmersheim, Rheinstetten, Karlsruhe und Waldbronn unterstützt. Es wurde ca. 3 km Schläuche vom Stadtteil Bruchhausen zur Einsatzstelle verlegt, um die Fahrzeuge mit Löschwasser zu versorgen. Das DRK vorsorgte die Einsatzkräfte auch mit kühlen Getränken. Über die WarnApp Nina wurde die Bevölkerung über die starke Rauchentwicklung informiert. Vom Polizeirevier Ettlingen und von der Autobahnpolizei kamen sechs Streifen mit 12 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zum Einsatz. Ein Polizeihubschrauber überflog zu Kontrolle die Einsatzstelle. Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker war ebenso an der Einsatzstelle wie der Stellvertretende Kreisbrandmeister Dominik Wolf und der Bruchhausener Ortsvorsteher Wolfgang Noller. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch längere Zeit hin. Quelle: Presseportal [...]
5. Juni 2022Eine Abordnung der Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Ettlingen – Abteilung Oberweier hat am Samstag den 04.06.202, den Brandcontainer in der Atemschutzübungsanlage des Landkreises Karlsruhe in Linkenheim-Hochstetten besucht. Durch die abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit waren zudem Kameraden aus den Abteilung Bruchhausen und Ettlingenweier an der Übung beteiligt, sodass auch der Ernstfall mit den Kameraden trainiert werden konnte. Das Ziel der jährlichen Übung ist es, dass bereits gelernte Wissen im Atemschutzeinsatz nach FwDV 7 zu vertiefen und zu erweitern. Durch die realitätsnahen Simulationsbedingungen im Brandcontainer konnten mehrere Einsatzszenarien durchgespielt. Nach einer kurzen Ein- und Unterweisung konnten die Kameraden mit der Übung des ersten Szenarios beginnen. Bei dem ersten Szenario wurde ein Wohnungsbrand mit einer vermissten Person simuliert, zudem wurde noch eine Gasflasche in der Wohnung vermutet. Die Kameraden gingen vorschriftsmäßig in den Innenangriff und setzten den Rauchvorhang an der Rauchgrenze, nach der ersten Kontrolle der Brandwohnung begann das Absuchen. Dies wurde durch eine brennende Gasflasche, die gekühlt und abgedreht werden musste, erschwert. Zusätzlich wurde ein Flashover eingespielt, der durch eine spezielle Löschtechnik schnell unter Kontrolle war. Dank des Sprühstrahl, der in einem Winkel von 45° kegelförmig dem Flashover entgegengerichtet wird, erhält der Trupp einen sehr guten Schutz vor den Flammen. Nach der erfolgreichen Rettung der vermissten Person gingen die Kameraden in das zweite Einsatzszenario über. Diesmal wurde eine Kellerbrand simuliert, hierbei stand die Treppe zum Keller in Vollbrand, nach Ablöschen der Treppe musste der Rest des Kellers durchsucht und abgelöscht werden. Auch hier wurde wieder ein Flashover simuliert, damit eine höchstmögliche Sensibilisierung erfolgen kann. Alle Kameraden waren sich nach der Übung einig, dass Sie wieder sehr viel aus dem übungsreichen Samstagvormittag mitnehmen konnten. Nach der 4-stündigen Übung haben sich alle Kameraden im Gerätehaus Oberweier zum gemeinsamen Grillen getroffen, hier konnte noch einmal in Ruhe die vergangene Übung besprochen und die abteilungsübergreifende Kameradschaft gepflegt werden. Großen Dank gilt auch den Bedienern der Feuerwehr Malsch, die uns die Übungseinheit im Brandcontainer erst möglich gemacht haben. Bericht: Stefan Schüller [...]
17. Mai 2022Bei der 73. Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberweier sprach Kommandant René Gattner von einem Jahr, welches weiterhin stark durch die Auswirkungen der Corona Pandemie geprägt war. Durch konsequentes Beachten der Hygieneregeln und regelmäßiges Testen konnte jedoch 16 Übungen stattfinden. Die Abteilung Oberweier wurde im Jahr 2021 zu 36 Einsätzen gerufen. Insbesondere der Verkehrsunfall auf der L607 im vergangenen August, sowie der Brand im Hotel Erbprinz im September waren prägend für alle beteiligten Kameraden. Erfreulicherweise konnten wir drei neue Mitglieder in der aktiven Wehr willkommen heißen, sodass diese sich nun aus 21 aktiven Mitgliedern zusammensetzt. Außerdem gehören sechs Mitglieder der Altersmannschaft und sieben Jugendliche der Jugendfeuerwehr an. Im Jahr 2021 absolvierte ein Kamerad erfolgreich den Grundlehrgang, zwei Kameraden wurden an der Landesfeuerwehrschule zum Gruppenführer ausgebildet. Zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte der freiwilligen Feuerwehr Ettlingen Abteilung Oberweier wurden im vergangen Jahr zwei Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt: Lorenz Albert, welcher leider Ende letzten Jahres verstorben ist und bis dato das älteste lebende Feuerwehrmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Ettlingen, sowie Gründungsmitglied unserer Abteilung war. Martin Schoch, welcher ebenfalls Gründungsmitglied unserer Abteilung gewesen ist und während seiner aktiven Zeit zu einer tragenden Säule unserer Feuerwehr vor Ort wurde. Zum Schluss seines Berichts bedankte Kommandant René Gattner sich bei allen Anwesenden für ihr Engagement. Über Übungen und Einsätze der Wehr berichtete Schriftführer Christian Lang. Ebenso legte der Leiter der Altersmannschaft Manfred Dürr seinen Bericht über die zahlreichen Aktivitäten der älteren Generation der Feuerwehrmitglieder vor. Dem Bericht des Jugendwarts Jona Pöschl zufolge, konnte die Jugendfeuerwehr im Jahr 2021 einige Aktivitäten, welche 2020 noch ausfallen mussten, nachholen und wieder vermehrt üben. Da seitens der Stadt nun alle Beförderungen und Ehrungen an einem gesonderten Abend durchgeführt werden sollen, wurden diese nicht an der Abteilungshauptversammlung vorgenommen – mit einer Ausnahme: Unser Kamerad Peter Wiesner tritt nach 27 Jahren aktiven Dienst in die Altersmannschaft über und wurde daher in der Hauptversammlung von der aktiven Mannschaft verabschiedet. Dankes- und Grußworte an die Wehr sprachen der Ortsvorsteher Wolfgang Matzka, der Ehrenkommandant der Abteilung Ettlingenweier Thomas Dantes, sowie der Kommandant der Feuerwehr Stadt Ettlingen Martin Knaus. Letzterer richtete außerdem noch die Grüße von Bürgermeister Dr. Heidecker aus. [...]
4. März 2022Am Freitagvormittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Ettlingen über die Integrierte Leitstelle Karlsruhe zum Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens beim Reiterhof Seehof in Ettlingen alarmiert. “Als wir mit dem ersten Löschfahrzeug an der Einsatzstelle eingetroffen sind, stand eine Halle mit gelagertem Heu bereits im Vollbrand”, berichtet die Feuerwehr Ettlingen. Die Feuerwehr war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Martin Knaus in der Erstphase mit mehreren Tanklöschfahrzeugen zur Brandbekämpfung im Einsatz. Die Fahrzeuge wurden im Pendelverkehr bis zum Aufbau einer langen Schlauchleitung für die Wasserversorgung eingesetzt. Hierbei haben Kräften aus der Feuerwehr Rheinstetten und von den Freiwilligen Feuerwehren Karlsruhe-Rüppurr und Karlsruhe-Wolfartsweier mit Tanklöschfahrzeugen und einem Gerätewagen mit Schlauchleitung die Feuerwehr Ettlingen unterstützt. “Zur Sicherstellung der Wasserversorgung für unsere Einsatzkräfte mussten wir zwei Leitungen mit jeweils über 1.000m Länge bis zur Tankstelle am Seehof verlegen”, berichtet Einsatzleiter Knaus zu den erschwerten Bedingungen mit der Löschwasserversorgung. Zu den sehr langwierigen Nachlöscharbeiten wurden noch Ablösekräfte aus den Feuerwehren Waldbronn, Malsch und Rheinstetten hinzugezogen. Die Feuerwehr war mit insgesamt 100 Einsatzkräften, zehn Löschfahrzeugen und weiteren Geräte-, Mannschaftstransport-und Einsatzleitungsfahrzeugen vor Ort. Gebrannt haben in einer Lagerhalle 400 Heuballen. Die Ballen mussten im weiteren Verlauf des Einsatzes mit einem Radlader ins Freie gebracht werden, um diese dann dort ablöschen zu können. Durch das Feuer erheblich beschädigt wurde auch ein landwirtschaftlicher Anhänger. Der Gesamtschaden am Gebäude und dem eingelagerten Futtermittel wird auf über 150.000 Euro geschätzt. “Es ist für mich nicht zu erklären, wie unsere drei Rinder das Feuer völlig unbeschadet überstanden haben,” berichtet der Landwirt vor Ort. In einem Gatter, das ebenfalls in dem ca. 25m mal 10m großen Gebäude aufgestellt war, wurden drei Rinder gehalten. Noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte gelangten diese ins Freie und wurden auf einem nahen Feld eingefangen und in Sicherheit gebracht. Die Polizei vom Revier Ettlingen war mit acht Beamtinnen und Beamte am Einsatzort. Zur Brandursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Es wird jedoch in verschiedenen Richtungen ermittelt. Für die Verlegung der Schlauchleitungen mussten mehrere Straßen von der Polizei gesperrt werden. Der Sanitätsdient war unter der Leitung von Scott Gilmore von der ProMedic mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, einem Rettungswagen und der Sanitätsbereitschaft Ettlingen mit insgesamt acht Personen vor Ort. Verletzt hat sich bei dem Brand niemand. Die Bevölkerung wurde über die Warnapp NINA auf die starke Rauchentwicklung beim Seehof hingewiesen. Quelle: Presseportal [...]


Bild von Innenministerium Baden-Württemberg